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Messerkunde

Messer ist nicht gleich Messer – je nach Länge, Breite, Stärke und Schliff der Klinge eignen sich Messer für ganz unterschiedliche Arbeiten. Drei Dinge haben alle Modelle dennoch gemeinsam: Sie sind für optimale Schärfe aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl in Deutschland präzisionsgeschmiedet, liegen durch die ergonomisch geformten Griffe extrem gut in der Hand und sehen dank ihres  charakteristischen Designs genauso scharf aus, wie sie sind.

Unsere kleine Messerkunde zeigt Ihnen die Messer in der Anwendung und
erklärt, welches Messer sich wofür eignet.
Zum Beispiel, das Brotmesser mit dem klassischen Wellenschliff  schneidet die knusprige Kruste, ohne die weiche Krume im Inneren zu zerdrücken. Im Gegensatz zu einem Messer mit glatt geschliffener Klinge muss auch wesentlich weniger Druck ausgeübt werden. Durch den einseitigen Schliff verbleibt am Laib stets eine gerade Schnittfläche, das Brot trocknet weniger schnell aus.

Wer Kartoffeln pellen will, greift am besten zum kleinen Schälmesser  Durch die kurze Klinge und den kurzen Griff kann mit der Hand sehr nah an der Kartoffel  gearbeitet werden – von Vorteil auch für andere Aufgaben, die ein wenig Gefühl erfordern. Die leichte Sichelform der Klinge passt sich der Rundung der Kartoffel zudem optimal an. Natürlich lässt sich mit diesem Messer auch (fast) allesandere schälen.

Sehr feine Scheiben lassen sich gut mit einem Schinkenmesser (mit 16cm Klinge  oder mit 20cm Klinge erhältlich) schneiden. Die Klinge ist besonders dünn geschliffen, so dass das Messer möglichst wenig Widerstand bietet. Es eignet sich ebenfalls zum Tranchieren von Braten oder Geflügel.

Beim Schneiden von Tomaten gibt es zwei Möglichkeiten – entweder man benutzt ein Messer mit glatt geschliffener Klinge, das allerdings extrem scharf sein muss oder man verwendet ein Universalmesser mit Wellenschliff .

Seine Klinge ritzt zunächst die feste Haut ein und schneidet dann das empfindliche Innere, ohne dass dabei zuviel Druck aufgewendet werden muss. Dank der im Vergleich zum Brotmesser kürzeren Klinge eignet sich das Universalmesser auch gut zum Aufschneiden von Brötchen

Zum Herstellen feiner Orangenfilets eignet sich – der Name sagt es schon – am besten ein Universalmesser Seine flexible Klinge passt sich der Rundung der Orange an und ermöglicht ein exaktes Arbeiten, so dass möglichst wenig Fruchtfleisch verloren geht.
Zunächst werden Deckel und Boden der Orange je so weit abgeschnitten, dass das Fruchtfleisch zu sehen ist. Die Orange jetzt auf eine der Schnittflächen stellen und die restliche Schale rundherum in Streifen abschälen. Wichtig ist, dass dabei auch die weiße Haut komplett entfernt wird.

Nun an den weißen Trennhäuten entlang vorsichtig die einzelnen Filets  herauslösen. Ein kleines Schälchen fängt den Orangensaft auf.

Wer seine Lachsforelle lieber selbst filetieren will, anstatt das dem Fischhändler zu überlassen, braucht dazu vor allem das passende Messer – ein Filiermesser  mit dessen elastischer Klinge sich eng an Haut und Gräte entlang arbeiten lässt.
Den Fisch als erste unmittelbar unterhalb des Kopfes leicht schräg bis zur Mittelgräte einschneiden.
Anschließend mit der Klinge unter das Fleisch fahren und das Filet Richtung Schwanz vorsichtig von der Mittelgräte ablösen. Das Filet nun auf die Hautseite legen und vom Schwanzende an beginnen, das Fleisch sauber von der Haut zu trennen. Das funktioniert am besten, wenn Sie das Ende der Haut mit der einen Hand straffen und die Messerklinge mit nur leichter Neigung beinahe parallel zur Haut führen. Zuletzt noch das Bauchfett entfernen, das durch seine hellereFärbung leicht zu erkennen ist. Fertig ist das Fischfilet.

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